Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 6. September 2026
Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über IT-Dienstleistungen, Agenturleistungen, Domains, Webhosting und sonstige auf dieser Website angebotene Leistungen von IT Brauhaus – Daniel Burdon, Dahldille 10, 59229 Ahlen (nachfolgend „Anbieter“).
Die auf der bisherigen Live-Website veröffentlichten Bedingungen richten sich überwiegend an Unternehmer, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Abweichende Bedingungen gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat. Individuelle Vereinbarungen und das konkrete Angebot gehen diesen AGB vor.
Angebot und Vertragsschluss
Darstellungen von Produkten und Leistungen auf der Website sind kein verbindliches Angebot. Mit dem Absenden einer zahlungspflichtigen Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab. Eingaben können bis zum Abschluss der Bestellung geprüft und korrigiert werden.
Der Anbieter kann das Angebot innerhalb von fünf Tagen durch Auftragsbestätigung, Zahlungsaufforderung oder Beginn der Leistung annehmen. Die Vertragskommunikation erfolgt grundsätzlich in deutscher Sprache und per E-Mail. Der Kunde muss eine erreichbare E-Mail-Adresse angeben.
IT- und Agenturleistungen
Art und Umfang der geschuldeten Leistung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Produktbeschreibung oder einer individuellen Vereinbarung. Technisch oder gestalterisch notwendige Änderungen bleiben zulässig, soweit sie für den Kunden zumutbar sind und den Vertragszweck nicht beeinträchtigen.
Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Informationen, Zugänge, Inhalte und Freigaben rechtzeitig bereit. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Leistungsfristen angemessen. Nutzungsrechte an individuell erstellten Arbeitsergebnissen gehen im vereinbarten Umfang erst nach vollständiger Zahlung über.
Webhosting und Verfügbarkeit
Beim Webhosting stellt der Anbieter die in der Produktbeschreibung genannten Systemressourcen zur Veröffentlichung von Kundeninhalten bereit. Eine lückenlose Verfügbarkeit von 100 Prozent ist technisch nicht realisierbar. Wartungsfenster, Sicherheitsmaßnahmen sowie Störungen außerhalb des eigenen Einflussbereichs bleiben bei der Bewertung der Verfügbarkeit außer Betracht.
Der Anbieter darf Hard- und Software an den Stand der Technik anpassen, Sicherheitslücken schließen und technisch erforderliche Änderungen vornehmen. Der Kunde ist für seine Anwendungen, Inhalte, Zugangsdaten und – soweit nicht ausdrücklich als Leistung vereinbart – eigene Sicherungskopien verantwortlich.
Domains
Der Anbieter übernimmt die Registrierung oder Verwaltung einer Domain nur im vereinbarten Umfang. Die im Bestellprozess angezeigte Verfügbarkeit ist eine Momentaufnahme; maßgeblich ist die erfolgreiche Registrierung bei der zuständigen Vergabestelle.
Der Kunde ist für die rechtliche Zulässigkeit des gewünschten Domainnamens verantwortlich, insbesondere hinsichtlich Namens-, Marken- und Kennzeichenrechten. Er stellt vollständige und richtige Inhaberdaten zur Verfügung. Schlägt eine Registrierung fehl, wird der Kunde informiert und kann eine verfügbare Alternative wählen.
Pflichten des Kunden
Der Kunde darf keine rechtswidrigen Inhalte bereitstellen und keine Systeme betreiben, die Sicherheit, Verfügbarkeit oder Integrität der Infrastruktur oder Daten anderer gefährden. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und gegen unbefugte Nutzung zu sichern.
Bei konkreten Anhaltspunkten für Rechtsverletzungen, Sicherheitsgefahren oder missbräuchliche Nutzung darf der Anbieter betroffene Inhalte oder Dienste vorübergehend sperren. Der Kunde wird hierüber informiert, soweit dem keine gesetzlichen oder sicherheitsrelevanten Gründe entgegenstehen.
Preise und Zahlung
Es gelten die im Bestellprozess oder individuellen Angebot ausgewiesenen Preise und Abrechnungszeiträume. Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich Preise gegenüber Unternehmern zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
Die gewählte Zahlungsart wird über den im Checkout angezeigten direkten Zahlungsanbieter abgewickelt. Wiederkehrende Leistungen werden im vereinbarten Intervall berechnet. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften; der Anbieter kann nach vorheriger Information Leistungen angemessen einschränken oder sperren.
Laufzeit und Kündigung
Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist ergeben sich aus dem ausgewählten Produkt, dem Bestellprozess oder der individuellen Vereinbarung. Einmalige Leistungen enden mit vollständiger Erbringung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Kündigungen können mindestens in Textform, insbesondere per E-Mail, erklärt werden. Nach Vertragsende kann der Kunde – soweit vereinbart und technisch möglich – die Herausgabe seiner Daten verlangen. Gesetzliche Zurückbehaltungs- und Aufbewahrungsrechte bleiben unberührt.
Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit im konkreten Vertrag nichts Wirksames abweichend vereinbart ist. Der Kunde hat erkennbare Mängel nachvollziehbar und unverzüglich mitzuteilen und dem Anbieter Gelegenheit zur Nacherfüllung zu geben.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Änderungen der Bedingungen
Änderungen dieser AGB werden dem Kunden rechtzeitig in Textform mitgeteilt. Soweit eine Zustimmung durch Schweigen rechtlich zulässig ist, wird der Kunde ausdrücklich auf die Änderung, die Widerspruchsfrist und die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hingewiesen. Wesentliche Leistungs- oder Preisänderungen richten sich nach der individuellen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorgaben.
Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit diese Rechtswahl zulässig ist. Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist der Geschäftssitz des Anbieters Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben stets bestehen.